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Eine "magische" Methodenlehre ohne
umfassende weltanschauliche Grundlage macht nach
meinem Eindruck anfällig für jede Form von
Beliebigkeit, wie:
- Gleichgültigkeit gegenüber
anderen
- Selbstverleugnung
- Immunität
gegen Kritik
- Frustrierende Irr- und Umwege
- Angst vor der eigenen Macht
- Tunnelblick
auf die Ziele
- Verschwörungsparanoia
Um Beliebigkeit zu vermeiden, braucht es dreierlei:
- Wiederholte Selbstversenkung, um der inneren
Authentizität Raum zu geben.
- Offenheit
für andere Blickwinkel, um den eigenen zu
überprüfen.
- Vernunft, um alles
zu prüfen.
Tiefe Meditation ist unersetzlich und notwendig,
kann aber verzerrte Deutungen
für unser Wachleben nicht allein ausschließen. Die
Betrachtung mit den Augen
anderer ist eine Voraussetzung vernünftiger Gewissheit. Doch
nur verständiges Denken als
abstraktes Kondensat vielfältiger Erfahrungen kann
schließlich ein Bezugsgeflecht, eine Theorie, bilden, die die
Praxis trägt
und in neue Gebiete führt - sofern sie die
ersten beiden Punkte nicht
vernachlässigt.
Neugier und Experimentierfreude sind sowohl Teil als auch
Voraussetzung
dieser Theopraxis; nicht aber als Quelle beschränkender
Subjektivität.

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