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Die Erschaffung der Realität

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Claus Janew

Das umfassende Weltbild


"Claus Janew's Unternehmen, geistige Vorgänge und Abläufe, die wir nicht immer mit unseren äußeren Sinnen analysieren, erkennen oder verfolgen können, aufs Papier zu bringen und besonders die Tiefe, mit der er das Thema behandelt, sind schlicht bewundernswert." 
Ingomar Doering, USA

"Noch immer bin ich begeistert von Ihrer Ausdrucksweise... Danke für Ihr unermüdliches Bemühen, die Menschen auf ihr eigentliches Bewusstseinspotential hinzuweisen." 
N.F., Österreich

"Es ist erstaunlich, wie allein der Versuch, diese Zusammenhänge verstandesmäßig zu begreifen, das Bewusstsein erweitern kann." 
F. K., Nordrhein-Westfalen

"Immer wieder schlage ich es auf, lese Passagen, Kapitel nochmals und folge Ihren Gedanken, lächle, danke Ihnen innerlich, dass Sie es geschrieben haben, Jahre damit zubrachten Worte und Wege dafür zu finden, und erkenne in allem die perfekte Lösung..." 
C. I. M., Bayern

Warum existieren wir? Erschaffen tatsächlich wir die Realität? Worin wurzelt unser Wesen? Welche Freiheiten haben wir? Was verbindet uns intelligent miteinander? Was ist Zeit? Was genau ist von uns unsterblich? Wenn Sie Traditionskult und Oberflächlichkeit satt haben, Ihnen tiefes Denken Erfüllung bringt und Sie von Philosophie auch praktische Einsichten erwarten, dann lesen Sie jetzt "Die Erschaffung der Realität".

Online lesen (mit Play Bücher)

Gewahrseinsmeditationsvorlage (Weltformel)

Von Null bis Unendlich und vom freien Willen bis zu Allem und vice versa. Die metaphysische "Weltformel". 

Klicken Sie hier um die PDF-Folien anzuschauen. Das Zentrum und das ungewohnte Symbol sind klickbar.

The English version is here.

Der Kern

Begrenzen bedeutet überschreiten. Der Zugang zu allem ist alles was ist. Die Einheit aller Identitäten ist in jedem Mittelpunkt total.

Als Kern meiner Philosophie kann die altbekannte Einheit der Gegensätze betrachtet werden, aber auf neue Weise angewendet und mit der größtmöglichen Konsequenz.

Es erscheint allerdings nicht sehr hilfreich, von diesem Punkt ausgehend zu schlussfolgern, denn jede „Anwendung“ muss unabhängig begründet werden (und wurde es auch), um ihre Gültigkeit zu beweisen. So ist die Einheit der Gegensätze selbst mehr ein Resultat und wird erst dadurch zum „Ausgangspunkt“. Immerhin bietet sie einen Anschluss an die philosophische Tradition (Hermes Trismegistos, Yin/Yang, Heraklit, Cusanus, Leibniz, Hegel).

Philosophisch bewanderte Leser können auch versuchen von Alfred North Whitehead, Edmund Husserl, Ernst Cassirer oder dem Strukturalismus überzuleiten, indem sie deren Grundthesen konsequenter und synthetischer denken. 

Der Tipp für Mystiker: Komprimiert man die sieben hermetischen Prinzipien zu einem, erhält man meine Infinitesimalstruktur und damit den freien Willen. 

Wechsel ist eine Ganzheit; in ihrer Mitte ist die Einheit absolut. 
Einheit ist eine Mitte; in ihrer Ganzheit ist der Wechsel absolut.




Wechsel und Näherung: Anmerkungen zu den Grundlagen des Bewusstseins

Dies ist eine Sammlung bisher unveröffentlichter Überlegungen zu den strukturellen Bedingungen von Bewusstsein, Handlung und Wahrnehmung. Im Zentrum steht das Konzept der Infinitesimalstruktur - ein theoretischer Rahmen, der darauf abzielt, Determiniertheit und Unbestimmtheit in Entscheidungsprozessen und Wahrnehmungserfahrungen miteinander in Einklang zu bringen. Aufbauend auf meinem Hauptwerk Die Erschaffung der Realität gehe ich davon aus, dass Bewusstsein durch dynamische Prozesse der Verdichtung, der Näherungsbildung und des Wechsels entsteht.

Definition der Infinitesimalstruktur

Es kann kein Vieles ohne dessen Einheit geben und kein Eines ohne Bestimmung durch Vielfalt.

Eines jedoch bedeutet Identität und diese ist in letzter Konsequenz, über alle „Stufen“ weitergedacht, ein Nullpunkt. Andererseits bedarf dieses infinitesimale Zentrum der Umschreibung durch Einzelheiten. Trotz deren Identität im Einssein müssen sie also auch als solche, als Individuen in die Umschreibung eingehen. Und als Individuen beinhalten sie selbst infinitesimale Zentren usw. Die Umschreibung eines Zentrums ist damit ein Wechseln zwischen Einzelpunkten.

Das heißt, in eine existierende Struktur gehen die Extreme sowohl der absoluten Identität als auch der absoluten Trennung ein. Deren Einheit muss daher auch in einem Wechsel bestehen - nun zwischen diesem gemeinsamen Identitätspunkt und dem Getrenntsein. Beide sind überhaupt nichts ohne diesen Wechsel, durch den sie erst bestimmt werden. Die so gebildete Einheit von Einem und Vielem wiederum hat ihr eigenes infinitesimales Identitätszentrum...

Das gilt für jeden Bereich und auf jeder Größenskala. Ein solches Kontinuum ist die Voraussetzung dauerhafter Objekte. Durch den allgegenwärtigen Wechsel der Extreme von Identität und Trennung ist jeder beliebige Punkt mit jedem anderen sowohl unmittelbar verknüpft als auch kontinuierlich vermittelt und von ihm unterschieden.