![]() |
| Claus Janew |
Das Streben nach Erkenntnis ist eine Liebeserklärung. Das Erlangen von Weisheit ihre Erwiderung. Die grundlegendste Struktur von Bewusstsein und Realität entschlüsselt und eine wirkliche Lösung für das Problem des freien Willens. Wer unterscheidet, entscheidet. Von Claus Janew
Die Erschaffung der Realität
Gewahrseinsmeditationsvorlage (Weltformel)
Von Null bis Unendlich und vom freien Willen bis zu Allem und vice versa. Die metaphysische "Weltformel".
Klicken Sie hier um die PDF-Folien anzuschauen. Das Zentrum und das ungewohnte Symbol sind klickbar.
The English version is here.
Der Kern
Es erscheint allerdings nicht sehr hilfreich, von diesem Punkt ausgehend zu schlussfolgern, denn jede „Anwendung“ muss unabhängig begründet werden (und wurde es auch), um ihre Gültigkeit zu beweisen. So ist die Einheit der Gegensätze selbst mehr ein Resultat und wird erst dadurch zum „Ausgangspunkt“. Immerhin bietet sie einen Anschluss an die philosophische Tradition (Hermes Trismegistos, Yin/Yang, Heraklit, Cusanus, Leibniz, Hegel).
Philosophisch bewanderte Leser können auch versuchen von Alfred North Whitehead, Edmund Husserl, Ernst Cassirer oder dem Strukturalismus überzuleiten, indem sie deren Grundthesen konsequenter und synthetischer denken.
Einheit ist eine Mitte; in ihrer Ganzheit ist der Wechsel absolut.
Wechsel und Näherung: Anmerkungen zu den Grundlagen des Bewusstseins
Dies ist eine Sammlung bisher unveröffentlichter Überlegungen zu den strukturellen Bedingungen von Bewusstsein, Handlung und Wahrnehmung. Im Zentrum steht das Konzept der Infinitesimalstruktur - ein theoretischer Rahmen, der darauf abzielt, Determiniertheit und Unbestimmtheit in Entscheidungsprozessen und Wahrnehmungserfahrungen miteinander in Einklang zu bringen. Aufbauend auf meinem Hauptwerk Die Erschaffung der Realität gehe ich davon aus, dass Bewusstsein durch dynamische Prozesse der Verdichtung, der Näherungsbildung und des Wechsels entsteht.
Definition der Infinitesimalstruktur
Es kann kein Vieles ohne dessen Einheit geben und kein Eines ohne Bestimmung durch Vielfalt.
Eines jedoch bedeutet Identität und diese ist in letzter Konsequenz, über alle „Stufen“ weitergedacht, ein Nullpunkt. Andererseits bedarf dieses infinitesimale Zentrum der Umschreibung durch Einzelheiten. Trotz deren Identität im Einssein müssen sie also auch als solche, als Individuen in die Umschreibung eingehen. Und als Individuen beinhalten sie selbst infinitesimale Zentren usw. Die Umschreibung eines Zentrums ist damit ein Wechseln zwischen Einzelpunkten.
Das heißt, in eine existierende Struktur gehen die Extreme sowohl der absoluten Identität als auch der absoluten Trennung ein. Deren Einheit muss daher auch in einem Wechsel bestehen - nun zwischen diesem gemeinsamen Identitätspunkt und dem Getrenntsein. Beide sind überhaupt nichts ohne diesen Wechsel, durch den sie erst bestimmt werden. Die so gebildete Einheit von Einem und Vielem wiederum hat ihr eigenes infinitesimales Identitätszentrum...
Das gilt für jeden Bereich und auf jeder Größenskala. Ein solches Kontinuum ist die Voraussetzung dauerhafter Objekte. Durch den allgegenwärtigen Wechsel der Extreme von Identität und Trennung ist jeder beliebige Punkt mit jedem anderen sowohl unmittelbar verknüpft als auch kontinuierlich vermittelt und von ihm unterschieden.
