Das Streben nach Erkenntnis ist eine Liebeserklärung. Das Erlangen von Weisheit ihre Erwiderung. Die grundlegendste Struktur von Bewusstsein und Realität entschlüsselt und eine wirkliche Lösung für das Problem des freien Willens. Wer unterscheidet, entscheidet. Von Claus Janew
Was ist Wahrheit?
Bewusstsein als I-Struktur. Das Spiel der Unendlichkeiten
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| Claus Janew |
Skeptische Fragen, Überraschende Antworten
E. W. Ralph, Großbritannien
Die Erschaffung der Realität
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| Claus Janew |
Das umfassende Weltbild
Die nachträgliche Rechtfertigung von Entscheidungen
Bewusstsein und Realität. Warum wir einen Freien Willen haben
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| Claus Janew |
Einführende Artikel und Essays
Wechsel und Näherung: Anmerkungen zu den Grundlagen des Bewusstseins
Dies ist eine Sammlung bisher unveröffentlichter Überlegungen zu den strukturellen Bedingungen von Bewusstsein, Handlung und Wahrnehmung. Im Zentrum steht das Konzept der Infinitesimalstruktur - ein theoretischer Rahmen, der darauf abzielt, Determiniertheit und Unbestimmtheit in Entscheidungsprozessen und Wahrnehmungserfahrungen miteinander in Einklang zu bringen. Aufbauend auf meinem Hauptwerk Die Erschaffung der Realität gehe ich davon aus, dass Bewusstsein durch dynamische Prozesse der Verdichtung, der Näherungsbildung und des Wechsels entsteht.
Unterschiede der Philosophie von Claus Janew zur Phänomenologie von Edmund Husserl
Edmund Husserls phänomenologische Beschreibungen* weisen viele Ähnlichkeiten zu meinen eigenen Überlegungen auf, beispielsweise wenn er von einem "Hof" (Halo), einem "Erlebnishorizont" (Gewahrsein) oder einem "zentralen Einheitspunkt" (neutraler Mittelpunkt) spricht. Dennoch treibt er die Allgegenwart der Mittelpunkt-Peripherie-Struktur nicht konsequent zur Infinitesimalstruktur weiter.
Wahrheit, Harmonie und freier Wille
Gibt es eine beständige Realität?
All-das-was-ist (Gewahrsein II)
- Wir müssen uns grundsätzlich in das individuelle Gewahrsein anderer Menschen (und sogar in nichtmenschliches) hineinversetzen können. In der Tat fühlen wir uns ja in andere ein, könnten uns sonst nicht mit ihnen verständigen. Wir nähern uns ihren Standpunkten zumindest immer wieder an und unterhalten uns so mit Personen, die ihnen ähnlich sind. Würden wir uns vollständig hineinversetzen, wäre unser Bewusstsein schnell überfordert und müsste das meiste ins Unterbewusste verdrängen.
Der Realitätstrichter (Bewusstsein II)
Bewusstsein (I) - was ist das?
Individualität und Realität
Realitätserschaffung 10 Prozent plus
- Wir verändern unsere individuelle Realität.
- Dies wirkt sich auf die Realität anderer Individuen aus.
- Wir treffen auf Widerstände.
- Wir finden Unterstützung.
Selbstverantwortung und Selbstbefreiung
Geht's auch einfacher?
Radikaler Konstruktivismus - ein Hohlkörper?
Damit hat der Konstruktivist den kleineren Anspruch, aber um den Preis der Inkonsistenz. Er kommt nicht umhin, eine äußere Wirkursache einzubeziehen, die seine Konstruktion wesentlich bestimmt. Was diese offenbar vorstrukturierte Wirkung ausübt kann er jedoch grundsätzlich nicht erkennen und will er auch nicht wissen. Wichtig ist nur noch, was in den eigenen Lebenszusammenhängen nützlich ist, wobei „Nützlichkeit“ ebenso konstruiert und damit von jenem außenstehenden Etwas mitbestimmt ist usw.
Individualität und das physikalische Paradigma
Das physikalische Paradigma enthält ernste Verzerrungen beziehungsweise Inkonsistenzen:
- Das Hirn wird als der ultimative Wahrnehmende angesehen. Aber wer nimmt das Hirn wahr? Wiederum das Hirn? Das ist ein Zirkel, bei dem mein Konzept der Umschreibung ins Spiel kommt.
- Realität wird alles in allem als physisch betrachtet, und mit „physisch“ ist unser Paradigma gemeint. Daraus leitet sich eine begrenzte Sichtweise von Information ab. An dieser Stelle bietet mein Konzept der Infinitesimalstruktur eine tiefere Sicht an, aus der sich „Information“ ableitet.
- „Physisch“ bedeutet auch „objektiv“, und Objektivität wird als „nicht Teil des Beobachters“ aufgefasst. (Der Begriff „Beobachter“ beinhaltet schon dieses Missverständnis.)
Realität und Erschaffung ganz kurz
Dieser wiederum muss sich ebenfalls bewegen/wechseln (was sich beides nur in der Feinheit unterscheidet). Führt sein Wechsel psychisch, physisch oder geistig zu weit, reicht er ins Unterbewusste.
Zusammenhang wird somit durch den Wechsel des Bewusstseinsfokus hergestellt. Daher müssen in einer allzusammenhängenden Welt alle Fokusse wechselweise ineinander übergehen.
„Realität“ ist ein gemeinsames „Ziel“, ein Fokus, in den alle Beteiligten wechseln können und der ihnen als solcher, als potentieller, bewusst ist. Sein „Realitätsgrad“ ist die Wahrscheinlichkeit seines vollen Bewusstwerdens (oder einfacher: sein aktueller Bewusstheitsgrad).
Eine Realität wird demnach erschaffen, indem alle Teilnehmer deren Wahrscheinlichkeit bzw. Bewusstheit heben.
- Die Wahrnehmung dynamischer Existenz ist das Gewahrsein
- Gewahrsein ist infinitesimalstrukturiert.
Fragen und Antworten zum Artikel Allgegenwärtiges Bewusstsein und Freier Wille
(der jetzt im Buch Bewusstsein und Realität: Warum wir einen freien Willen haben ist)
Ein Digest der Leserpost (2003)
Herr Janew, zu Ihren sehr interessanten logischen und theoretischen Ausführungen gibt es, denke ich, mittlerweile Entsprechungen in den nachmechanistischen Wissenschaften, z. B. die Theorie der morphogenetischen Felder von Rupert Sheldrake oder das Nullpunkts-Energiefeld nach Erwin Laszlo – plausible Erklärungen für bisher ungelöste Rätsel in der Biologie und Physik. Was halten Sie davon?


